Schmerzfrei Laufen

Pure Lebensfreude beim Laufen gewinnen!

ChiWalking Technik gibt Sicherheit beim Gehen im Winter


Der letzte Teil des Berichts eines Hobbyläufers, beim München-Marathon, las sich wie folgt:


“Ich war bei km 26.5 noch gut und locker locker unterwegs. Hinter dem Ostbahnhof auf der Friedensstrasse passierte ich gerade die Menschenmenge, die einen Teil der Staffelläufer verabschiedete, da entschloss ich mich kurzfristig, wenigstens ein Stück, mit einem dieser Läufer mitzuhalten. Nach den ersten Metern war die zusätzliche Anstrengung zwar merklich, aber ich war bis dahin trotzdem voll überzeugt wenigstens noch ein Stück durchzuhalten. Dann, und es traf mich mich wie der Blitz aus heiterem Himmel, brachte mich ein plötzlicher Schmerz in meiner rechten Wade fast zu Fall...... Dieser brutale Schmerz und ein nicht enden wollender Krampf zwangen mich schliesslich unfreiwillig aufzugeben...”

Was war geschehen? Der Läufer, den ich persönlich kenne, hatte sich einen Riss in einem Wadenmuskel-Bündel, verursacht durch kurzzeitige Überlastung, zugezogen. Die Kombination von Fersenlauf und kräftigem Abstoßen mit dem Vorderfuß, in dieser Überlastungsphase, hatte bei Ihm letztendlich zu dieser Verletzung geführt, die eine Zwangspause ohne Laufen, von über einem Monat nach sich zog.

Geheilt durch diese bittere Erfahrung und vollends überzeugt etwas ändern zu müssen, begann er danach erfolgreich seinen gesamten Laufstil auf die ChiRunning Methode umzustellen.
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Es ist schon sehr viel über die mögliche Ursachen für Belastungen beim Laufen geforscht, getestet und geschrieben worden, nur eine wichtige Ursache wird meist in allen diesen Berichten oder Reports nur am Rande beschrieben:

Die stets vorhandene und damit natürliche Tendenz des Menschen sich zu überfordern.
Wie im zitierten Bericht beschrieben, kann es aber immer wieder auch spontan einmal dazu kommen.

Jeder der mit dem Laufen gerade anfangen hat oder auch schon länger läuft, beobachtet andere beim Laufen. Er hört aufmerksam Berichte aus seinem Bekanntenkreis und Anderen über erzielte Leistungen von Läufern. Sind wir doch ehrlich, wie viele fühlen sich dadurch innerlich so sehr angestachelt, genauso lange oder gar so schnell wie diese momentanen “Vorbilder” zu Laufen? Ein stiller Vorsatz mit fatalen Folgen.
Es kann nämlich sehr schnell zu den nachfolgend beschriebenen, schwerwiegenden Problemen kommen:

- Überforderung des Herz- Kreislauf-Systems
- Ungewohnte und viel zu hoher Belastung der Gelenke
- Verspannungen, Verhärtungen und Risse in der Muskulatur
- Rückenschmerzen durch falsch Haltung und einseitige Fehlbelastungen
- Knochenhautentzündungen an den Füssen
- Entzündungen der Sehnen und des Halteapparats (z.B. Meniskus, Kreuzband und Achillessehne)
- Allgemeine Schwächung des Immunsystems mit zunehmender Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten

Versteht mich nicht falsch, im Prinzip ist das Streben nach einem Ziel ja absolut in Ordnung, zumindest so lange es zur Motivation beiträgt, überhaupt, und auf Dauer in Bewegung zu bleiben. Spätestens aber dann, wenn die viele Laufeinheiten zur Qual werden, sollte schleunigst nach anderen Wegen und Möglichkeiten gesucht werden, um die Freude an diesem Bewegungssport zu erhalten.

Um verletzungsfrei Laufen zu können sollte ein wichtiges Grundprinzip das Kennenlernen des eigenen Trainingsfortschritts, bei wirklich fühlbaren Erfolg, sein. Hier bietet das Laufen im Freien demjenigen besonders positive Faktoren und Reizen, der mit wachem Bewusstsein unterwegs sein will. Ihm erschliesst sich dadurch ein unendlich sprudelnder Quell an Motivation.

Damit sei nicht das Laufen auf einem Laufband zu Hause oder im Fitness-Studio verteufelt, aber die Monotonie der immer gleichen Umgebung angeprangert, die gepaart mit dem ständig leistungsfordernden Gerät, doch auf Dauer gesehen nicht unbedingt den erhofften Spaß bereitet, den man so dringend zur Aufrechterhaltung dieser Betätigung benötigt.

Nur draussen im Freien, und sogar bei “schlechtem” Wetter, bringt es auch den ersehnten Genuss für den Körper, wenn man sich beim Laufen im Rahmen seiner augenblicklichen, physischen Möglichkeiten bewegt. Das heißt, wirklich die Stimulation aller Sinne zulässt. Man nützt zum Beispiel die Gelegenheit zur entspannten Beobachtung der vorbeiziehenden Landschaft oder für einen lockeren Plausch mit einem anderen Mitläufer. Das hilft viel besser Stress und Beruf für kurze Zeit zu vergessen.

Das verbissene Absolvieren eines bestimmten Zeit- oder Streckenpensums, teilweise bis an den Rand der Erschöpfung, mündet letztendlich doch nur in Frust und zunehmender Verletzungsanfälligkeit, die dann meist auch noch eine längere Zwangspausen nach sich zieht.

Im ChiRunning erlernst du darum dein Körperbewusstsein von innen heraus neu zu fühlen und zu regulieren in dem du entscheidende Fähigkeiten dazu wieder neu entdeckst und stärkst. Du lernst auf Warnsignale deines Körpers beim Laufen so zu achten, das auch die wahren Ursachen erkannt und verstanden werden. Nur in einem so geprägten, innigen Verhältnis mit sich selbst, lässt sich durch individuell angepasste Steigerung bei der eigenen körperlichen Belastung, ein nachhaltiger und gesunder Erfolg erzielen. Ein ChiRunning Schüler ist immer zugleich sein eigener beobachtender Lehrer, der zu jedem Moment mit entsprechenden Fokussierungen bewusst und gezielt regulierend eingreifen kann.

Kleinste Fehlstellungen bei der Ausrichtung des gesamten Körpers können so zu jeder Zeit sehr sensible erkannt und fein korrigiert werden. Im Endeffekt ergibt sich aus dem Zusammenspiel der richtig angewandten Technikelemente, bei optimaler Entspannung, auch das von uns allen gewünschte Wohlbefinden, über die gesamte Dauer eines jeden Laufs.

Wer dies Erfahrungen, verletzungsfrei Laufen zu können für sich kennen lernen und nützen möchte, sollte einen der von mir angebotenen ChiRunning Workshops besuchen. Hier wird in intensiven 6-7 Stunden all das nötige Wissen vorgestellt und zugleich vor Ort in ersten Schritten geübt.

Ich möchte alle dazu herzlichst einladen.

Langes, verletzungsfreies Laufen, wünscht Euch Euer ChiRunning Trainer

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