Schmerzfrei Laufen

Pure Lebensfreude beim Laufen gewinnen!

Gesund statt krank durch Laufen!

Liebe Freunde des Laufsports,

Es ist eine Binsenweisheit, dass Laufen gesund ist, oder? Es gibt mindestens 10 gute Gründe die uns allen sofort einfallen:

- Stärkt Herz und Kreislauf
- Stärkt Knochen und Muskulatur
- Senkt den Blutdruck
- Stärkt das Immunsystem
- Hilft Fettzellen relativ gut abzubauen, vor allem bei Übergewichtigen
- Kann zu beliebiger Zeit und Dauer sowie fast an jedem Ort ausgeübt werden
- Braucht im Normalfall keinerlei Geräte oder spezielle Hilfsmittel zur Ausübung
- Entspannt und Erfrischt den Geist
- Hilft Stress abzubauen
- Hält biologisch jung

Man könnte die Liste bestimmt beliebig erweitern, ich möchte es aber im Moment dabei belassen.

Von den Nachteilen des Laufens, erfährt der geneigte Freizeitsportler meist schon nach nicht all zu langer Zeit der Ausübung, durch seinen Orthopäden.

Was war geschehen? Ist Laufen doch nicht so gesund, wie es immer heisst?

Keine Bange, es ist schlichtweg immer Gesund zu laufen und bringt natürlich auch all die oben genannten Vorzüge. Allein auf das wie kommt es an.

Unter wie, versteht man bitte was?

Na ganz einfach, kommt da zu 99% die spontane Antwort: “Gute Laufschuhe kaufen, Laufklamotten kaufen, alles anziehen, und loslaufen.”

Aber da beginnt eigentlich schon der Weg, der aus den verschiedensten Gründen zwangsläufig zum Orthopäden führt. Der, dann ganz sicher, einen kurzen aber heftigen Vortrag darüber hält, warum Laufen für den Menschen nicht gesund sein soll, und Wandern, Schwimmen oder Radfahren, bei gleicher gesundheitlicher Wirkung, viel schonender sei.

Nun ja, er hat ja sicherlich Recht, solange wir uns beim Laufen so verhalten, wie es eben jeder, der seit seinem 12 Lebensjahr kaum länger als 5 Minuten (bei entsprechender Eile zu Bus oder anderen öffentlichen Verkehrsmittel) gelaufen ist, verhält. Er läuft halt, ohne darüber nachzudenken.
Wieso auch oder wozu auch, bekommt man bei näherer Nachfrage zu hören.
Klar, für unseren Alltag ist das Laufen wirklich nicht mehr unbedingt nötig, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, es sei denn, man ist Sportler und lebt davon. Also rein ins Auto und schnell mal zum Einkaufen gebraust. Gehen ist da schon Luxus und kostet viel zu viel Zeit.

Was machen wir darum so alles falsch, wenn wir jetzt einfach versuchen loszulaufen, ohne uns wirklich mit dem Laufen vorher zu wirklich zu beschäftigen?

Ich habe da einige Ursachen gelistet, die aus einigen Beobachtungen und denen meiner Freunde und Bekannten, die selbst laufen, stammen:

- Kopf und damit Blick nach unten
- Hoch- und/oder nach vorne gezogene Schultern
- Falsche und verkrampfte Haltung des Oberköpers (Rundrücken oder Hohlkreuz)
- Gerade oder leicht nach hinten geneigte Haltung des gesamten Körpers
- Abgeknickte oder instabile Hüfte (Entenlauf)
- Durchgestreckte und verkrampfte Beine
- Nach oben oder nach unten angezogen Zehen
- Falsches Aufsetzen des Fußes mit der Ferse zuerst
- Betont starkes Ausschreiten nach vorne
- Kräftiges Abstossen bei jedem Schritt
- Grosse Schritte
- Viel zu langsame Schrittfolge (Frequenz)
etc..

Oha - Das ist ja eine ganze Menge! Da sollte sich vielleicht doch jeder einmal ehrlich hinterfragen, wie viele dieser Punkte den für ihn selbst zutreffen. Achtet einfach einmal beim Laufen darauf und ihr werdet sehr vieles davon an euch selbst entdecken. Kein Wunder also, wenn das ungesunde Auswirkungen, mit entsprechenden Verletzungen hat. Im besten Fall, wird das Laufen dann nur noch zu einer echten Plagerei und macht schon nach ein paar Mal gar keinen Spass mehr.

Ich möchte mich hier auf keinen Fall als ausgeschlossen betrachten, denn vor einigen Jahren, als ich selbst wieder zu laufen anfing, trafen mindestens 80% der Punkte bei mir voll ins Schwarze. Meine Kniebeschwerde (auf der Seite “Über mich” nachzulesen) waren eindeutig die Folge davon.

Getreu dem Spruch: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt...” kann man natürlich versuchen das alles langsam und stetig abzustellen. Ab ohne professionelle Hilfe, sozusagen nur als Autodidakt mit allen Infos aus dem Internet, war es auch mir nicht unmöglich zu schaffen. Es gibt tausende von Tips die manchmal hilfreich aber oft auch kontraproduktiv sein können. Selbst Experten streiten sich was nun alles richtig und was falsch sei und vergessen bei allen Diskussion dass die Antwort in unseren Genen zu finden ist.

Der Mensch war in der längsten Zeit seiner Entwicklung, also der Trennung von unseren vierbeinigen gemeinsamen Vorfahren an, darauf angewiesen die widrigen Umweltbedingungen für sein Überleben zu meistern. Aus einem reinen Waldbewohner, der die Hände gleichviel wie seine Beine zur relativ langsamen aber komplexen Fortbewegung nutzen musste, zu dem Savannen-Bewohner, der zur Beschaffung der Nahrung neben Verstand und gewissem Geschick, hauptsächlich seine Beine benötigte, war ein langer Weg. Aber die Nahrung, sprich tierisches Eiweiss, was nachweisslich zur Entwicklung unseres Gehirns benötigt wurde, war sehr schnell und wehrhaft. Welche Vorteile musste sich also der Mensch sozusagen genetisch erarbeiten? Ausdauer und entsprechende anatomische Vorraussetzungen natürlich.

Langer Rede kurzer Sinn, all das, was die menschliche Rasse in Jahrtausenden nun zum Überleben entwickelt hat, ist kaum in ein paar Jahrhunderten Zivilisation zurückzubilden, oder? Ein klares “Nein”. Was allerdings verloren gegangen ist, ist die Fähigkeit seinen Körper so zu koordinieren und zu fühlen, dass diese speziellen Läufereigenschaften, von jedem beliebig genutzt werden können.

Hier hilft und half auch mir die Methoden und Techniken des ChiRunning und ChiWalking. Ich erwähne ChiWalking bewusst mit, weil richtiges Laufen eigentlich richtiges Körperbewusstsein beim Gehen voraussetzt.

Ich erkläre und zeige in meinen Workshops deshalb immer den Übergang vom Gehen ins Laufen, um auch wirklich das Bewusstsein dafür zu schärfen.
Wenn ihr nun neugierig geworden seit, bestellt Euch doch einfach das deutsche Buch "ChiRunning, Die sanfte Revolution der Laufschule" auf meiner Seite oder bei Covadonga direkt.

Richtig abstellen könnt ihr alle negativen und damit krankmachenden Ursachen nach einem praktischen Workshop, bei dem exakt auf jeden einzelnen Punkt und mehr, der oben aufgeführten Liste, der entsprechende Fokus gelegt wird.

Denkt einwenig mehr und gründlicher an eure Gesundheit und gönnt euch den Vorteil eines professionellen Workshops. Macht euer Laufen nicht zum körperlichen Desaster sondern zum lebenslangem Genuss.

Euer ChiRunning und ChiWalking Coach
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München Marathon 2011 - Schmerz- und Verletzungsfrei laufen!

Liebe Läuferinnen und Läufer.

Auch in diesem Jahr findet, wie fast jedes Jahr, der München Marathon (
www.muenchenmarathon.de) am 9. Oktober statt. Heuer werden auch die beiden deutschen Meister Bernadette Pichelmayer und Dennis Pyka mit am Start sein.

Von heute weg, bleiben also noch einige Tage Zeit, sich wirklich richtig vorzubereiten, um diesen Marathon, vielleicht zum ersten Mal, mit richtig guter Technik zu laufen. Es sollte doch wirklich möglich sein, dort ein einzigartig positives, schmerzfreies Erlebnis mit Chirunning zu machen.

Wie? Ich gebe Euch allen die Gelegenheit durch
Workshops, die dafür nötigen Grundlagen zu erlernen. Darüber hinaus biete ich in meinen Workshops jedem Teilnehmer die Vorraussetzungen, seinen perfekt individuell angepassten Marathon Trainingsplan, zu erstellen.

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Das heisst ich verspreche euch nicht nur an der Ausdauer, Kraft und Koordination zu arbeiten, sondern die Bedeutung eurer eigenen Grenzen in der Leistungsfähigkeit richtig einschätzen, koordinieren und umsetzen zu lernen.

In vielen Trainingsmethoden bleibt dies leider immer unberücksichtigt, aber für mich ist neben der körperlichen Fitness und der sogenannten “Distanz-Härte”, auch die innere Einstellung und die Beobachtungsfähigkeit seiner physischen Fähigkeiten sehr wichtig. Eine wirklich echte, schonungslose Eigenbeurteilung seiner Möglichkeiten und die damit verbundene Notwendigkeit entsprechender Korrekturen bei der aktuellen zumutbaren Belastbarkeit im Training, bleibt dort sehr oft komplett auf der Strecke.

In einfachen Worten:
Was kann ich wirklich meinem Geist UND meinem Körper zumuten, ohne, völlig aus dem Gleichgewicht geraten, mich total und damit unverantwortlich zu überfordern.

Ich kenne die München Marathon Strecke aus eigener Lauferfahrung und laufe sie in diesem Jahr, nach längerer Pause, selbst wieder einmal mit. Dies ist auch ein Grund und Anlass, exakt die gleichen Bedingungen für mein eigenes Training anzuwenden, die ich jedem Teilnehmer meiner Chirunning Workshops vermitteln werde.

Alle bekommen quasi eine München Marathon “Exklusiv-Betreuung” inklusive einer kleinen Streckenkunde. Das gleiche gilt natürlich auch für alle, die vorhaben nur einen Teil, wie 10k, Staffel, Trachten- oder Halbmarathon zulaufen.

Ihr könnt alle dabei mithelfen die Nachricht weiterzugeben, dass mit der Chirunning Technik solche körperlich und geistig sehr fordernden Wettbewerbe, nicht zum einmaligen “make it or break it” Erlebnis eines Läufers werden.
Wer behauptet es sei völlig normal, am Tag nach einem Marathon physisch total erledigt und kaum noch “Bewegungs-fähig” zu sein, irrt. Den jeder der dies erlebt oder erlebt hat, hat mit Sicherheit sehr viel gegen seinen eigenen Körper gearbeitet und damit enorm viel falsch gemacht.

Die Chirunning Technik steht, nicht von ungefähr, seit nunmehr fast 10 Jahren der “Natural Running” Bewegung, als eine der führenden und damit ursprünglichsten Techniken, vorne mit an.

Für ein wirklich gutes Bild über den natürliche Ursprung der Technik und zugleich als ein Quell für eine riesige Portion Motivation zum Laufen, kann ich neben den Büchern von Danny Dryer, nur das sehr unterhaltsame und zugleich spannende Buch “Born to Run” von Christopher McDougall wärmstens empfehlen.

Es ist in Deutsch, im Blessing Verlag (ISBN 978-3-89667-366-4) erschienen und ist auch als original Hörbuch in English für den iPod/iPhone oder iPad im App-Store erhältlich.

Wie gesagt, ob jung, ob alt, ob erfahren oder Anfänger, ergreift die Gelegenheit, Ihr seit alle herzlichst zu meinen Chirunning Workshops eingeladen.

Euer Chirunning Trainer

PS. Was für den München Marathon gilt, gilt natürlich auch für all anderen Laufveranstaltung, egal welche Distanzen oder Schwierigkeitsgrade!

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Verletzungsfrei und Fit über den Winter!

München, den 25. 11. 2010

Liebe ChiRunning Freunde,

Wenn man gestern nach draussen blickte, hatte man erstmals vor Augen, das wir nun endgültig in die kältere Jahreszeit eingebogen sind. Der erste, wenn auch nur sehr spärliche, Schnee ist gefallen.

Für viele taucht nun erstmals die Frage auf, wie komme ich mit Laufen über den Winter und konserviere damit mein derzeitige Fitness. Wie sicher kann ich meinen Sport in dieser Jahreszeit gestallten um keinerlei zusätzliches Gesundheitsrisiko einzugehen.

Antwort: Mit ChiRunning & ChiWalking.

Es gibt dafür sehr wesentliche Argumente:

1.) Die kühle bis kalte Jahreszeit bietet den Bronchien und der Lunge des Läufers, durch die natürlich frische Atemluft, die Möglichkeit der immunologischen Vorbereitung. die zu dieser Zeit gehäuft notorisch anzutreffenden, Erkältungserreger blasen zu massiven Angriffen, die es zu verteidigen gilt.
Durch die effiziente Art der Atmung im ChiRunning wird die Immunabwehr gestärkt und die ständigen Attacken der Winter-Plagegeister bestens abgewehrt.

2) Durch die im ChiRunning und ChiWalking erlernte Haltung behalten wir auch auf glatten Wegen und Strassen immer unsere richtige Körperbalance. Sie reduzieren damit eindeutig das erhöhte Sturzrisiko und das nicht nur bei älteren Mitbürgern.

3.) Gerade Schnee eignet sich hervorragend zum Üben des “leichtfüssigen” Laufs. Ganz ähnlich wie im Sandkasten, hinterlässt man gut sichtbare Fussabdrücke im Schnee. An der Beschaffenheit eines solchen Fussabdrucks erkennt man sehr leicht die richtige oder falsche Ausführung der eigenen ChiRunning Technik. Ob Fersen-Lauf, das Abstossen mit den Beinen oder auch die verspannte Landung der Füsse, es sind immer eindeutige Abweichungen vom optimalen Fussabdruck im Schnee zu sehen. Man kann sich somit auch ohne fremde Hilfe ausgezeichnet selbst korrigieren.

4. Auch das “Lehnen”, unser ChiRunning Gaspedal, profitiert vom “rutschigen” Untergrund so mancher Wegen. Wir erlernen jetzt leichter den optimalen Neigungswinkel mit der perfekten Ausrichtung des Körpers bei entspannten Füssen zu spüren und zu koordinieren. Warum? An der Art wie wenig oder viel wir bei jedem Laufschritt rutschen. Perfektes, ausbalanciertes Lehnen erzeugt kein verrutschen des Fusses auf dem Boden.

In diesem Sinne, lasst uns Rudolph “The Red-Nosed Reindeer” einwenig Konkurrenz machen.
Viel Spass beim verletzungsfreies Laufen, auch im Winter, wünscht Euch allen,

Euer ChiRunning & ChiWalking Coach

rudolph
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Neues Webdesign

München, den 13. 11. 2010

Seit heute gibt es ein komplett neues, überarbeitetes Design für meinen Webauftritt. Ich bitte aber trotzdem noch um einwenig Geduld, da einige Stellen weiterhin des Ausbaus bedürfen. Ich werde im Laufe der nächsten Tage noch wesentlich mehr Inhalte und Neuigkeiten zu den Themen ChiRunning und ChiWalking hinzufügen.

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