Schmerzfrei Laufen

Pure Lebensfreude beim Laufen gewinnen!

Gesund statt krank durch Laufen!

Liebe Freunde des Laufsports,

Es ist eine Binsenweisheit, dass Laufen gesund ist, oder? Es gibt mindestens 10 gute Gründe die uns allen sofort einfallen:

- Stärkt Herz und Kreislauf
- Stärkt Knochen und Muskulatur
- Senkt den Blutdruck
- Stärkt das Immunsystem
- Hilft Fettzellen relativ gut abzubauen, vor allem bei Übergewichtigen
- Kann zu beliebiger Zeit und Dauer sowie fast an jedem Ort ausgeübt werden
- Braucht im Normalfall keinerlei Geräte oder spezielle Hilfsmittel zur Ausübung
- Entspannt und Erfrischt den Geist
- Hilft Stress abzubauen
- Hält biologisch jung

Man könnte die Liste bestimmt beliebig erweitern, ich möchte es aber im Moment dabei belassen.

Von den Nachteilen des Laufens, erfährt der geneigte Freizeitsportler meist schon nach nicht all zu langer Zeit der Ausübung, durch seinen Orthopäden.

Was war geschehen? Ist Laufen doch nicht so gesund, wie es immer heisst?

Keine Bange, es ist schlichtweg immer Gesund zu laufen und bringt natürlich auch all die oben genannten Vorzüge. Allein auf das wie kommt es an.

Unter wie, versteht man bitte was?

Na ganz einfach, kommt da zu 99% die spontane Antwort: “Gute Laufschuhe kaufen, Laufklamotten kaufen, alles anziehen, und loslaufen.”

Aber da beginnt eigentlich schon der Weg, der aus den verschiedensten Gründen zwangsläufig zum Orthopäden führt. Der, dann ganz sicher, einen kurzen aber heftigen Vortrag darüber hält, warum Laufen für den Menschen nicht gesund sein soll, und Wandern, Schwimmen oder Radfahren, bei gleicher gesundheitlicher Wirkung, viel schonender sei.

Nun ja, er hat ja sicherlich Recht, solange wir uns beim Laufen so verhalten, wie es eben jeder, der seit seinem 12 Lebensjahr kaum länger als 5 Minuten (bei entsprechender Eile zu Bus oder anderen öffentlichen Verkehrsmittel) gelaufen ist, verhält. Er läuft halt, ohne darüber nachzudenken.
Wieso auch oder wozu auch, bekommt man bei näherer Nachfrage zu hören.
Klar, für unseren Alltag ist das Laufen wirklich nicht mehr unbedingt nötig, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, es sei denn, man ist Sportler und lebt davon. Also rein ins Auto und schnell mal zum Einkaufen gebraust. Gehen ist da schon Luxus und kostet viel zu viel Zeit.

Was machen wir darum so alles falsch, wenn wir jetzt einfach versuchen loszulaufen, ohne uns wirklich mit dem Laufen vorher zu wirklich zu beschäftigen?

Ich habe da einige Ursachen gelistet, die aus einigen Beobachtungen und denen meiner Freunde und Bekannten, die selbst laufen, stammen:

- Kopf und damit Blick nach unten
- Hoch- und/oder nach vorne gezogene Schultern
- Falsche und verkrampfte Haltung des Oberköpers (Rundrücken oder Hohlkreuz)
- Gerade oder leicht nach hinten geneigte Haltung des gesamten Körpers
- Abgeknickte oder instabile Hüfte (Entenlauf)
- Durchgestreckte und verkrampfte Beine
- Nach oben oder nach unten angezogen Zehen
- Falsches Aufsetzen des Fußes mit der Ferse zuerst
- Betont starkes Ausschreiten nach vorne
- Kräftiges Abstossen bei jedem Schritt
- Grosse Schritte
- Viel zu langsame Schrittfolge (Frequenz)
etc..

Oha - Das ist ja eine ganze Menge! Da sollte sich vielleicht doch jeder einmal ehrlich hinterfragen, wie viele dieser Punkte den für ihn selbst zutreffen. Achtet einfach einmal beim Laufen darauf und ihr werdet sehr vieles davon an euch selbst entdecken. Kein Wunder also, wenn das ungesunde Auswirkungen, mit entsprechenden Verletzungen hat. Im besten Fall, wird das Laufen dann nur noch zu einer echten Plagerei und macht schon nach ein paar Mal gar keinen Spass mehr.

Ich möchte mich hier auf keinen Fall als ausgeschlossen betrachten, denn vor einigen Jahren, als ich selbst wieder zu laufen anfing, trafen mindestens 80% der Punkte bei mir voll ins Schwarze. Meine Kniebeschwerde (auf der Seite “Über mich” nachzulesen) waren eindeutig die Folge davon.

Getreu dem Spruch: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt...” kann man natürlich versuchen das alles langsam und stetig abzustellen. Ab ohne professionelle Hilfe, sozusagen nur als Autodidakt mit allen Infos aus dem Internet, war es auch mir nicht unmöglich zu schaffen. Es gibt tausende von Tips die manchmal hilfreich aber oft auch kontraproduktiv sein können. Selbst Experten streiten sich was nun alles richtig und was falsch sei und vergessen bei allen Diskussion dass die Antwort in unseren Genen zu finden ist.

Der Mensch war in der längsten Zeit seiner Entwicklung, also der Trennung von unseren vierbeinigen gemeinsamen Vorfahren an, darauf angewiesen die widrigen Umweltbedingungen für sein Überleben zu meistern. Aus einem reinen Waldbewohner, der die Hände gleichviel wie seine Beine zur relativ langsamen aber komplexen Fortbewegung nutzen musste, zu dem Savannen-Bewohner, der zur Beschaffung der Nahrung neben Verstand und gewissem Geschick, hauptsächlich seine Beine benötigte, war ein langer Weg. Aber die Nahrung, sprich tierisches Eiweiss, was nachweisslich zur Entwicklung unseres Gehirns benötigt wurde, war sehr schnell und wehrhaft. Welche Vorteile musste sich also der Mensch sozusagen genetisch erarbeiten? Ausdauer und entsprechende anatomische Vorraussetzungen natürlich.

Langer Rede kurzer Sinn, all das, was die menschliche Rasse in Jahrtausenden nun zum Überleben entwickelt hat, ist kaum in ein paar Jahrhunderten Zivilisation zurückzubilden, oder? Ein klares “Nein”. Was allerdings verloren gegangen ist, ist die Fähigkeit seinen Körper so zu koordinieren und zu fühlen, dass diese speziellen Läufereigenschaften, von jedem beliebig genutzt werden können.

Hier hilft und half auch mir die Methoden und Techniken des ChiRunning und ChiWalking. Ich erwähne ChiWalking bewusst mit, weil richtiges Laufen eigentlich richtiges Körperbewusstsein beim Gehen voraussetzt.

Ich erkläre und zeige in meinen Workshops deshalb immer den Übergang vom Gehen ins Laufen, um auch wirklich das Bewusstsein dafür zu schärfen.
Wenn ihr nun neugierig geworden seit, bestellt Euch doch einfach das deutsche Buch "ChiRunning, Die sanfte Revolution der Laufschule" auf meiner Seite oder bei Covadonga direkt.

Richtig abstellen könnt ihr alle negativen und damit krankmachenden Ursachen nach einem praktischen Workshop, bei dem exakt auf jeden einzelnen Punkt und mehr, der oben aufgeführten Liste, der entsprechende Fokus gelegt wird.

Denkt einwenig mehr und gründlicher an eure Gesundheit und gönnt euch den Vorteil eines professionellen Workshops. Macht euer Laufen nicht zum körperlichen Desaster sondern zum lebenslangem Genuss.

Euer ChiRunning und ChiWalking Coach
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München Marathon 2011 - Schmerz- und Verletzungsfrei laufen!

Liebe Läuferinnen und Läufer.

Auch in diesem Jahr findet, wie fast jedes Jahr, der München Marathon (
www.muenchenmarathon.de) am 9. Oktober statt. Heuer werden auch die beiden deutschen Meister Bernadette Pichelmayer und Dennis Pyka mit am Start sein.

Von heute weg, bleiben also noch einige Tage Zeit, sich wirklich richtig vorzubereiten, um diesen Marathon, vielleicht zum ersten Mal, mit richtig guter Technik zu laufen. Es sollte doch wirklich möglich sein, dort ein einzigartig positives, schmerzfreies Erlebnis mit Chirunning zu machen.

Wie? Ich gebe Euch allen die Gelegenheit durch
Workshops, die dafür nötigen Grundlagen zu erlernen. Darüber hinaus biete ich in meinen Workshops jedem Teilnehmer die Vorraussetzungen, seinen perfekt individuell angepassten Marathon Trainingsplan, zu erstellen.

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Das heisst ich verspreche euch nicht nur an der Ausdauer, Kraft und Koordination zu arbeiten, sondern die Bedeutung eurer eigenen Grenzen in der Leistungsfähigkeit richtig einschätzen, koordinieren und umsetzen zu lernen.

In vielen Trainingsmethoden bleibt dies leider immer unberücksichtigt, aber für mich ist neben der körperlichen Fitness und der sogenannten “Distanz-Härte”, auch die innere Einstellung und die Beobachtungsfähigkeit seiner physischen Fähigkeiten sehr wichtig. Eine wirklich echte, schonungslose Eigenbeurteilung seiner Möglichkeiten und die damit verbundene Notwendigkeit entsprechender Korrekturen bei der aktuellen zumutbaren Belastbarkeit im Training, bleibt dort sehr oft komplett auf der Strecke.

In einfachen Worten:
Was kann ich wirklich meinem Geist UND meinem Körper zumuten, ohne, völlig aus dem Gleichgewicht geraten, mich total und damit unverantwortlich zu überfordern.

Ich kenne die München Marathon Strecke aus eigener Lauferfahrung und laufe sie in diesem Jahr, nach längerer Pause, selbst wieder einmal mit. Dies ist auch ein Grund und Anlass, exakt die gleichen Bedingungen für mein eigenes Training anzuwenden, die ich jedem Teilnehmer meiner Chirunning Workshops vermitteln werde.

Alle bekommen quasi eine München Marathon “Exklusiv-Betreuung” inklusive einer kleinen Streckenkunde. Das gleiche gilt natürlich auch für alle, die vorhaben nur einen Teil, wie 10k, Staffel, Trachten- oder Halbmarathon zulaufen.

Ihr könnt alle dabei mithelfen die Nachricht weiterzugeben, dass mit der Chirunning Technik solche körperlich und geistig sehr fordernden Wettbewerbe, nicht zum einmaligen “make it or break it” Erlebnis eines Läufers werden.
Wer behauptet es sei völlig normal, am Tag nach einem Marathon physisch total erledigt und kaum noch “Bewegungs-fähig” zu sein, irrt. Den jeder der dies erlebt oder erlebt hat, hat mit Sicherheit sehr viel gegen seinen eigenen Körper gearbeitet und damit enorm viel falsch gemacht.

Die Chirunning Technik steht, nicht von ungefähr, seit nunmehr fast 10 Jahren der “Natural Running” Bewegung, als eine der führenden und damit ursprünglichsten Techniken, vorne mit an.

Für ein wirklich gutes Bild über den natürliche Ursprung der Technik und zugleich als ein Quell für eine riesige Portion Motivation zum Laufen, kann ich neben den Büchern von Danny Dryer, nur das sehr unterhaltsame und zugleich spannende Buch “Born to Run” von Christopher McDougall wärmstens empfehlen.

Es ist in Deutsch, im Blessing Verlag (ISBN 978-3-89667-366-4) erschienen und ist auch als original Hörbuch in English für den iPod/iPhone oder iPad im App-Store erhältlich.

Wie gesagt, ob jung, ob alt, ob erfahren oder Anfänger, ergreift die Gelegenheit, Ihr seit alle herzlichst zu meinen Chirunning Workshops eingeladen.

Euer Chirunning Trainer

PS. Was für den München Marathon gilt, gilt natürlich auch für all anderen Laufveranstaltung, egal welche Distanzen oder Schwierigkeitsgrade!

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Schwerkraft am Werk


Stellt euch vor, jedes Mal wenn man läuft, steht einem eine unsichtbare Kraft zur Verfügung, die dich nach vorne ziehen.
Man richtet sich nach ihr aus, und entspannst die Bein- und Fussmuskulatur, um jeglichen Widerstand gegen diese Anziehungskraft zu vermeiden.
Was für eine Motivation könnte das für dein Laufvergnügen wohl auslösen - wenn diese unsichtbare Kraft sozusagen die meiste Arbeit für dich erledigt? Ausserdem würdest Du keine verletzungsbedingten Schäden oder Beschwerden, durch wesentlich geringere Belastung deiner Muskulatur und gleichzeitige Entlastung deiner Gelenke, mehr erleiden.

Klingt das nicht äusserst interessant?

Nun, jeder von euch hat diese Kraft schon zig-Mal in seinem Leben kennengelernt. Wann? Jedes Mal wenn wir einen Hügel oder irgend ein Gefälle hinunterlaufen zieht uns die Schwerkraft mit aller Macht bergab.

ChiRunning ist eine Methode, die diese, stets vorhandene Kraft, in jeder Laufsituation, zu Nutzen lernen hilft. Egal ob bergab, bergauf oder in der Ebene, mit dieser Technik lässt sich wesentlich müheloser und damit auch verletzungsfreier Laufen.

Wie funktioniert das?

Wir richten unseren Körper so aus, das eine gerade Linie zwischen der Schulter, der Hüfte und dem Fussknöchel entsteht. Danach lehnen wir uns ganz leicht, aber stets vom Fuss aufwärts gerade ausgerichtet, nach vorne bis die Schwerkraft uns nach vorn unten zu ziehen beginnt. Der erste Schritt
wird dabei ganz automatisch als Reflex ausgelöst um das hinfallen zu vermeiden.

Wenn wir jetzt unsere gesamte Bein- und Fussmuskulatur entspannen, stützen die, im Knie ganz leicht angewinkelten Beine, nur noch den drohenden Fall ab. Der gesamter Fuss landet jetzt nicht erst mit der Ferse zuerst, sondern sehr nahe unter deinem optimal Körperschwerpunkt, sodass die Schwerkraft uns von ganz alleine und stetig weiter nach vorne zieht. Der Lauf wird nicht mehr unnötig abgebremst und wir benötigen kaum mehr Muskelkraft zum laufen. Bei konstant guter Entspannung, unterstützt die Beinmuskulatur den Lauf auch nicht mehr oder weniger, als sie dies im Stehen tut.

So einfach ist es bereits mit den ersten (Lauf-)Schritten, die ChiRunning Methode kennen zu lernen.

Der Winkel mit dem wir uns nach vorne lehnen bestimmt jetzt alleine den Grad der Kraft, die auf unseren Körper wirkt und regelt auch einzig und alleine die Geschwindigkeit, mit der wir uns nach vorne bewegen. Mit zunehmender Neigung entspannen wir ganz besonders gut die Hüftregion und lassen die Beine durch die entstehende Beckenrotation nach hinten und oben und ganz locker zurück schwingen. Bei immer gleichbleibend hoher Schrittfrequenz, variiert nur die Schrittlänge, die dann im Endeffekt für das schnellere oder langsamere Laufen, verantwortlich ist.

Nach entsprechend geduldigem Üben, entsteht so ein runder, sehr gleichmässiger und kraftsparender Laufstil - genannt ChiRunning.

Um diesen Stil richtig gut zu erlernen und vor allem selbst sehr gut kontrollieren zu können, rate ich jedem, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, mit dem Buch von Danny Dryer zu starten und dann einen Workshop zu besuchen. Ich garantiere, dass jeder danach nur noch den gesundheitsfördernden Aspekt des Laufens voll und ganz geniessen wird.

Meldet euch einfach an und ich biete biete euch:

- Umfangreiche Einführung und Erklärung der Technik
- Übungen zur Selbstkontrolle bei Haltung und allen anderen nötigen Fokussierungen
- Angepasste Techniken für den Lauf im Gelände
- Individuelle Betreuung bei kurzen Übungsläufen während des Workshops
- Erfahrungsaustausch und Anleitungen für Wettkämpfe
- Umfangreiche vorher - nachher Videoanalyse

Ausführliche Informationen über Termine und Ort, findet man natürlich auch hier auf meiner Webseite: www.schmerzfreilaufen.de.

Viel Spass und vor allem langes verletzungsfreies Laufen wünscht Euch allen,
Euer ChiRunning Coach
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Verletzungsfrei Laufen lernen, ja, aber wie?


Der letzte Teil des Berichts eines Hobbyläufers, beim München-Marathon, las sich wie folgt:

“Ich war bei km 26.5 noch gut und locker locker unterwegs. Hinter dem Ostbahnhof auf der Friedensstrasse passierte ich gerade die Menschenmenge, die einen Teil der Staffelläufer verabschiedete, da entschloss ich mich kurzfristig, wenigstens ein Stück, mit einem dieser Läufer mitzuhalten. Nach den ersten Metern war die zusätzliche Anstrengung zwar merklich, aber ich war bis dahin trotzdem voll überzeugt wenigstens noch ein Stück durchzuhalten. Dann, und es traf mich mich wie der Blitz aus heiterem Himmel, brachte mich ein plötzlicher Schmerz in meiner rechten Wade fast zu Fall...... Dieser brutale Schmerz und ein nicht enden wollender Krampf zwangen mich schliesslich unfreiwillig aufzugeben...”

Was war geschehen? Der Läufer, den ich persönlich kenne, hatte sich einen Riss in einem Wadenmuskel-Bündel, verursacht durch kurzzeitige Überlastung, zugezogen. Die Kombination von Fersenlauf und kräftigem Abstoßen mit dem Vorderfuß, in dieser Überlastungsphase, hatte bei Ihm letztendlich zu dieser Verletzung geführt, die eine Zwangspause ohne Laufen, von über einem Monat nach sich zog.

Geheilt durch diese bittere Erfahrung und vollends überzeugt etwas ändern zu müssen, begann er danach erfolgreich seinen gesamten Laufstil auf die ChiRunning Methode umzustellen.
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Es ist schon sehr viel über die mögliche Ursachen für Belastungen beim Laufen geforscht, getestet und geschrieben worden, nur eine wichtige Ursache wird meist in allen diesen Berichten oder Reports nur am Rande beschrieben:

Die stets vorhandene und damit natürliche Tendenz des Menschen sich zu überfordern.
Wie im zitierten Bericht beschrieben, kann es aber immer wieder auch spontan einmal dazu kommen.

Jeder der mit dem Laufen gerade anfangen hat oder auch schon länger läuft, beobachtet andere beim Laufen. Er hört aufmerksam Berichte aus seinem Bekanntenkreis und Anderen über erzielte Leistungen von Läufern. Sind wir doch ehrlich, wie viele fühlen sich dadurch innerlich so sehr angestachelt, genauso lange oder gar so schnell wie diese momentanen “Vorbilder” zu Laufen? Ein stiller Vorsatz mit fatalen Folgen.
Es kann nämlich sehr schnell zu den nachfolgend beschriebenen, schwerwiegenden Problemen kommen:

- Überforderung des Herz- Kreislauf-Systems
- Ungewohnte und viel zu hoher Belastung der Gelenke
- Verspannungen, Verhärtungen und Risse in der Muskulatur
- Rückenschmerzen durch falsch Haltung und einseitige Fehlbelastungen
- Knochenhautentzündungen an den Füssen
- Entzündungen der Sehnen und des Halteapparats (z.B. Meniskus, Kreuzband und Achillessehne)
- Allgemeine Schwächung des Immunsystems mit zunehmender Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten

Versteht mich nicht falsch, im Prinzip ist das Streben nach einem Ziel ja absolut in Ordnung, zumindest so lange es zur Motivation beiträgt, überhaupt, und auf Dauer in Bewegung zu bleiben. Spätestens aber dann, wenn die viele Laufeinheiten zur Qual werden, sollte schleunigst nach anderen Wegen und Möglichkeiten gesucht werden, um die Freude an diesem Bewegungssport zu erhalten.

Um verletzungsfrei Laufen zu können sollte ein wichtiges Grundprinzip das Kennenlernen des eigenen Trainingsfortschritts, bei wirklich fühlbaren Erfolg, sein. Hier bietet das Laufen im Freien demjenigen besonders positive Faktoren und Reizen, der mit wachem Bewusstsein unterwegs sein will. Ihm erschliesst sich dadurch ein unendlich sprudelnder Quell an Motivation.

Damit sei nicht das Laufen auf einem Laufband zu Hause oder im Fitness-Studio verteufelt, aber die Monotonie der immer gleichen Umgebung angeprangert, die gepaart mit dem ständig leistungsfordernden Gerät, doch auf Dauer gesehen nicht unbedingt den erhofften Spaß bereitet, den man so dringend zur Aufrechterhaltung dieser Betätigung benötigt.

Nur draussen im Freien, und sogar bei “schlechtem” Wetter, bringt es auch den ersehnten Genuss für den Körper, wenn man sich beim Laufen im Rahmen seiner augenblicklichen, physischen Möglichkeiten bewegt. Das heißt, wirklich die Stimulation aller Sinne zulässt. Man nützt zum Beispiel die Gelegenheit zur entspannten Beobachtung der vorbeiziehenden Landschaft oder für einen lockeren Plausch mit einem anderen Mitläufer. Das hilft viel besser Stress und Beruf für kurze Zeit zu vergessen.

Das verbissene Absolvieren eines bestimmten Zeit- oder Streckenpensums, teilweise bis an den Rand der Erschöpfung, mündet letztendlich doch nur in Frust und zunehmender Verletzungsanfälligkeit, die dann meist auch noch eine längere Zwangspausen nach sich zieht.

Im ChiRunning erlernst du darum dein Körperbewusstsein von innen heraus neu zu fühlen und zu regulieren in dem du entscheidende Fähigkeiten dazu wieder neu entdeckst und stärkst. Du lernst auf Warnsignale deines Körpers beim Laufen so zu achten, das auch die wahren Ursachen erkannt und verstanden werden. Nur in einem so geprägten, innigen Verhältnis mit sich selbst, lässt sich durch individuell angepasste Steigerung bei der eigenen körperlichen Belastung, ein nachhaltiger und gesunder Erfolg erzielen. Ein ChiRunning Schüler ist immer zugleich sein eigener beobachtender Lehrer, der zu jedem Moment mit entsprechenden Fokussierungen bewusst und gezielt regulierend eingreifen kann.

Kleinste Fehlstellungen bei der Ausrichtung des gesamten Körpers können so zu jeder Zeit sehr sensible erkannt und fein korrigiert werden. Im Endeffekt ergibt sich aus dem Zusammenspiel der richtig angewandten Technikelemente, bei optimaler Entspannung, auch das von uns allen gewünschte Wohlbefinden, über die gesamte Dauer eines jeden Laufs.

Wer dies Erfahrungen, verletzungsfrei Laufen zu können für sich kennen lernen und nützen möchte, sollte einen der von mir angebotenen ChiRunning Workshops besuchen. Hier wird in intensiven 6-7 Stunden all das nötige Wissen vorgestellt und zugleich vor Ort in ersten Schritten geübt.

Ich möchte alle dazu herzlichst einladen.

Langes, verletzungsfreies Laufen, wünscht Euch Euer ChiRunning Trainer

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Kann Fitness und viel Bewegung vor Herzinfarkt und Gefässerkrankungen schützen?


Ja, es ist einmal wieder Zeit, nach all den Schlagzeilen um viel zu früh verstorbene prominente Mitbürger, das allseits gut bekannte Thema Herz- Kreislauferkrankung, auch hier mit aufzugreifen.

Die Kombination von Stress, Rauchen, Mangel an Schlaf und Bewegung, sowie auch nachlässige Ernährung, führen nachweislich zu "Koronaren Herzerkrankungen" auch KHK genannt. Dies alles erhöht unweigerlich neben Kreislaufproblemen, das Risiko, einen unerwarteten Herzinfarkt zu erleiden.

Das ist doch alles bestens bekannt, werdet Ihr mir entgegenhalten, und was hat das mit ChiRunning oder ChiWalking zu tun? Sehr viel, kann ich da nur erwidern.

Nur, wer wirklich gelernt hat seinen Körper auf gesundheitsschonende Art und Weise zu bewegen, ist alleine durch den daraus gewonnenen Spaß und die Freude so gut motiviert, dass er körperliche Bewegung wie Spazieren-gehen oder Laufen, zum Stressabbau und Ausgleich im Alltag, nicht mehr vermissen möchte.
Mit ChiRunning und ChiWalking erreicht man das am wirkungsvollsten und ihr habt dann bereits einen der Risiko Faktoren voll im Griff.

Selbst wenn man sich soweit gesund fühlt, sollte man ruhig einmal zwischendurch seine Herz- Kreislaufbelastbarkeit ermitteln. Hierzu gibt es einen sehr gute und relative einfach anwendbare Methode, die von der NASA zur Feststellung der Fitness aller Astronauten schon sehr früh im Mercury Raumfahrtprogramm Verwendung fand.

Eine Bitte und Warnung vorher! Bevor Ihr diesen Test macht, klärt unbedingt mit Eurem Arzt erst ab, ob Ihr die Belastung in diesem Test, auch Eurem Herz oder Kreislauf ohne Gefahr zumuten könnt.

Hier nun der Testaufbau:



Eine Holzstiege, Treppe oder ein Podest, das der jeweiligen Größe der Testperson angepasst, beim Aufsteigen einen Kniewinkel von ca. 90 Grad ermöglicht. Des weiteren benötigt man eine Uhr und ein einfaches Pulsmessgerät.
Man steigt nun in 3 Minuten auf die Stufe insgesamt 90x mit beiden Beinen hinauf und herunter, d.h. 1x = rauf, rauf, runter, runter. Wenn möglich sollte dabei ein Metronom oder geeignete Musik im Rhythmus von 120 Schlägen pro Minute verwendet werden.

Testmessungen: Gemessen werden der Ruhepuls RP (vor Testbeginn), der Belastungspuls BP(am Ende der 3 Minuten) und der Erholungspuls EP (eine Minute nach Testende. Aus diesen drei Werten wird der Leistungsindex LI nach folgender Formel berechnet. Leistungsindex = (RP + BP + EP - 200) : 10.

In der nachfolgenden Tabelle, könnt Ihr Euer Abschneiden dann leicht ablesen:



Ganz egal welchen Index man erreicht hat, aber vor allem diejenigen, bei denen ein etwas problematischer Wert erzielt wurde, sollten möglichst rasch mit sinnvoller körperlicher Bewegung beginnen.

Da Laufen eine der effektivsten Methoden zur Stärkung des Herz-Kreislauf Systems darstellt, kann ich Euch hier nur einen ChiRunning Workshop wärmstens als Start empfehlen. ChiRunning ist nachweislich auch die beste Art zu laufen, um nicht durch unnötige Belastungen der Muskulatur und Gelenke, den positiven Gesundheits-Effekt wieder kaputt zu machen!

Der grösste Vorteil von ChiRunning gegenüber allen anderen Laufschulen ist, das Erlernen eines sanften, effektiven und zugleich verletzungsfreien Laufstils, der durch allmählichen und gleichmässigen Fortschritt keinerlei körperliche Überforderung erzeugt. Das verhilft Euch für viele Jahre, bis hin ins hohe Lebensalter, durch regelmässiges Joggen oder Laufen ohne Probleme fit zu bleiben.

In diesem Sinne, hoffe ich Euch bald, zu einem ChiRunning Laufkurs in München, begrüssen zu können.

Euer ChiRunning und ChiWalking Trainer

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